Türkiye Cumhuriyeti

Düsseldorf Başkonsolosluğu

Konuşma Metinleri

DİTİB Duisburg Pollman Camisi Yeni Yıl Etkinliği , 10.02.2014

Sehr geehrter Herr Vorsitzender,
sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
sehr geehrter US Generalkonsul,
sehr geehrte Teilnehmer,
sehr geehrte Damen und Herren,

Ich freue mich aus Anlass des Neujahrsempfangs der Merkez Moschee in Duisburg Pollmann hier mit Ihnen zusammen zu sein. Wie sie wissen, haben die deutsch-türkischen Beziehungen sehr tiefe Wurzeln und sind sehr vielfältig. Heute können wir auf eine 251 jährige diplomatische Beziehung zwischen der Türkei und Deutschland und eine 52 jährige Migrationsgeschichte zurückblicken. Gleichzeitig feiern wir das Jahr 2014 als das deutsch-türkische Wissenschaftsjahr, in deşsen Rahmen in Deutschland und der Türkei viele Veranstaltungen stattfinden werden. Die Türken in Deutschland sind ein unverzichtbarer Teil dieser intensiven deutsch-türkischen Beziehungen und üben eine wichtige Funktion beim Vorantreiben dieser Beziehungen aus. Eines der wichtigsten Beweise für diese wichtige Rolle der türkischstämmigen Migranten ist die Merkez Moschee Pollmann, in der wir uns jetzt befinden.

Diese Moschee ist für die Türken in Deutschland in vielerlei Hinsicht ein wichtiges Bauwerk. Ihre Bedeutung erlangt es in erster Linie aus ihrer Eigenschaft, eine grosse und prachtvolle Gebetsstätte zu sein. Eine grosse Anzahl türkischstämmiger Menschen können in diesem geräumigen Gebäude in Ruhe und Zufriedenheit ihre Religion ausüben, ihre Feste in gebührender Weise feiern, was wiederum ihr Zugehörigkeitsgefühl zu Deutschland stärkt. Das ist ein Resultat der in diesem Land herrschenden Kulturtoleranz. Ausserdem eröffnet dieser, in die Moschee integrierte Saal die Möglichkeit, viele soziale Aktivitäten wie diese zu verwirklichen. Weitere Räumlichkeiten der Einrichtung stehen den Frauen, Jugendlichen und Kindern mit wichtigen Funktionen zur Verfügung.

In diesem Rahmen sehe ich es als eine sehr wichtige Aktion der religionsübergreifenden Verständigung an, dass am Tag der offenen Moschee, der jedes Jahr am 3. Oktober veranstaltet wird, Menschen mit unterschiedlichen Religionszugehörigkeiten die Moschee besuchen und sich einen Eindruck von der Moschee und dem Islam verschaffen können. Die Moscheegemeinden bieten an diesem Tag den überwiegend nichtmuslimischen Besuchern Moscheeführungen, Podiumsdiskussionen und Buch- und Kunstausstellungen an und setzen ein Zeichen der Solidarität zu ihrer deutschen Gesellschaft. Mit Begegnungen und Gesprächen sollen mögliche Vorbehalte und Ängste abgebaut werden.

Zudem sollte man diese Mosche auch als ein Bauwerk werten, welches der Stadt eine gewisse Schönheit und Esthetik verleiht. Dieses Monument ist ein Geschenk der hier lebenden Türken an ihre innig geliebte Stadt. Daher möchte ich mich noch einmal bei allen, in erster Linie den Vorstehern dieser Stadt bedanken, die ihren Beitrag zum Bau dieses Werkes geleistet haben.

Verehrte Teilnehmer,

Als Letztes möchte ich betonen, dass ich die Entscheidung der Landesregierung, allen Vereinen mit Migrationshintergrund eine jährlich finanzielle Unterstützung in Höhe von 1,2 Millionen Euro zu gewähren, als einen sehr wichtigen Schritt bewerte. In diesem Rahmen möchte ich die türkischstämmigen Vereine dazu animieren, diese Gelegenheit zu nutzen und sich zu informieren wie man diese Finanzquelle in bestmöglicher Weise nutzen kann. So sollte die Migrantengesellschaft sich Gedanken machen, wie sie mit diesem Angebot der Landesregierung, ihren Problemen, Forderungen und Wünschen Ausdruck verleihen kann, wie sie die Gesellschaft vorantreiben und sich in ihrer Darstellung nach außen verbessern kann.

Mit meiner vorzüglichen Hochachtung allen Teilnehmern gegenüber beende ich hiermit meine Rede.