"Islam in Krefeld" kitabının tanıtım etkinliği

Fırat Sunel 20.03.2013
- „Der Mensch ist Feind dessen, was er nicht kennt.“
- Islam ist ein Teil Deutschlands. Ca. 4-5 Millionen Muslime leben in Deutschland. In NRW ist es ca.1,5 Millionen Muslime.
- Also, jeder 10. Einwohner in NRW ist ein Moslem.
- Obwohl der Islam ein Teil des täglichen Lebens geworden ist, viele haben immer noch keine Ahnung über diese Weltreligion und es bestehen leider immer noch Vorurteile.
- Und Vorurteile können sich von Intoleranz bis Islamfeindlichkeit strecken.
- Es ist nicht zu leugnen, dass zunehmender Rassismus sowie Diskriminierung und Islamfeindlichkeit ein großes Problem in Deutschland darstellen. Mit diesem Problem sind nicht nur die hier lebenden Türken, sondern fast alle Ausländer, insbesondere Muslime, konfrontiert.

- Meines Erachtens ist aber Deutschland nicht das Land, in der Türken und Muslime als eine Gefahr gesehen, in der Türken –vermehrt in letzter Zeit auch Moslems - als Verantwortliche für alle gesellschaftlichen Probleme betrachtet werden, wo Sprüche wie Türken raus laut werden und Brandstiftungen wie in Mölln und Solingen stattfinden.

- Wir sind uns darüber einig… Deutschland ist ein Land der Menschen, welche Migranten herzlich aufnimmt, ihnen Arbeit und Brot gibt. Es ist ein Land, dessen Kardinal, den Türken, die im Jahre 1963 auf der Suche nach einer Gebetsstätte waren, den Kölner Dom zur Verfügung gestellt hat. Es ist ein Land, dessen Mitbürger bei der Brandstiftung in Solingen auf die Strassen gegangen sind und ihre Anteilnahme mit „Wir sind auch Ausländer“ kundgetan hat.

- Natürlich gibt es auch radikale Strömungen, die den Namen Islams missbrauchen und die Vorurteile verstärken.

- Die vertreten aber weder die Muslime noch den Islam.

- Man darf keine Toleranz gegen Intoleranz zeigen. Seien es Rechtradikale oder sogenannten Cihatisten, wie das Bundesinnenministerium sie nennt, die sind alle Feinde der Demokratie.

- Wir müssen gemeinsam gegen Islamfeindlichkeit vorgehen. Um die bestehende Vorurtele abzuschaffen, muss man die interreligiöse Dialog vertiefen und der Gesellschaft besser über Islam informieren.

- Und das Buch „Islam in Krefeld“ trägt dazu bei.

- Dieses Buch ist ein gutes Instrument um den interkulturellen sowie interreligiösen Dialog voranzutreiben. Dafür möchte ich mich herzlich bei der Union für die Initiative und der Stadt Krefeld für die Unterstützung bedanken und wünsche viel Erfolg.

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